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...Ihre Art, Klavier zu spielen, Ihre Fähigkeit alle
Parameter des Klanges mit höchster Präzision und Empfindsamkeit
zu kontrollieren, zwischen den Tönen zu hören und den
gesamten Reichtum von Partialtönen soagr in einem grossen Saal
zu hören, hat mich sehr beeindruckt...
(Ayis Ioannides, Komponist)
Die Konzertpianistin Cecilia Li bietet ein vielschichtiges Klavierrepertoire
von der Klassik bis zu zeitgenös¬sischen Kompositionen.
Ihre künstlerischen Aktivitäten umfassen solistische und
kammer¬musikalische Konzerte bis hin zur Musikdramaturgie für
das Tanz Atelier Wien, ein Forschungsstudio für zeitgenössischen
Tanz und Musik. Die wesentliche Bedeutung ihrer künstlerischen
Arbeit liegt in der Symbiose von visueller und akustischer Kunst:
Tanz, Bild, Architektur, Literatur und Musik spielen ineinander
und schaffen ein neues Kunstwerk.
In den letzten Jahren hat sie sich auf verschiedene kompositorische
Werke in einer dialektischen Art und Weise konzentriert, z.B. eine
Gegenüberstellung von Friedrich Cerha zu J.S. Bach, von Giacinto
Scelsi zu W. A. Mozart etc. Durch spezifische Musikreihungen –
thematisch verwandte Kompositionen von Klassik bis Moderne –
eröffnet sie für das Publikum eine neue Klang- und Hörwelt.
Cecilia Li wurde 1957 in Taipei, Taiwan geboren. Mit 8 Jahren begann
sie, an der Kwang-Jen High School Klavier bei Prof. Iman Wu und
Prof. Robert Scholz zu studieren. Es handelte sich dabei um die
allererste „Experimental Music Class“ in Taiwan. Mit
14 Jahren führte sie ihr Studium an der Universität für
Musik und darstellende Kunst „Mozarteum" Salzburg in
der Konzertfachklasse bei Prof. Kurt Neumüller fort. Zu ihren
Lehrern gehörten weiters Tatjana Nikolaijewa, Meira Farkas,
Norman Shetler und Sandor Végh. Cecilia Li erhielt mehrere
Preise und Auszeichnungen. Mit 20 Jahren absolvierte sie das Konzertfach
mit höchster Auszeichnung und erhielt den Würdigungspreis
des österreichischen Wissenschaftsministeriums.
Ihre zahlreichen Solo-
und Kammermusikauftritte umfassen u.a. Taipei Opera Music Recital
Hall, großer Konzertsaal Mozarteum in Salzburg, Kammermusikfestival
Salzburg, Konzertreihe Palais Coburg Wien, Liszt Konzerthalle Raiding,
Strovolos Theater von Nikosia/Zypern. Performances mit dem Tanz
Atelier Wien wurden u.a. beim 3. Beijing Art Festival, beim
Europäischen Tanz Festival Limassol/Zypern, im Festspielhaus
St. Pölten, bei styriarte und Wien Modern gezeigt.
Cecilia Li ist Co-Autorin des International
ChoreoLab Austria (ICLA), einer seit 2009 bestehenden Kooperation
des Tanz Atelier Wien mit der Donau Universität Krems.
CD-Einspielungen: „Bach Goldberg-Variationen“ 1996
bei Bayer Records - Amati, sowie „Debussy - 12 Préludes
pour piano livre II“ und “Hommage à Erik Satie”,
beide 2004 bei shiuling records.
Konzerte, TV- und Radioaufnahmen in Europa und Asien sowie freie
pädagogische Tätigkeit in Wien.
Cecilia Li ist Bösendorfer
Künstlerin.
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